Ab heute: SEPA-Zahlverfahren mit der IBAN als Bankkontonummer

Ab sofort gelten für Verbraucher ausschließlich die europäischen SEPA-Zahlverfahren mit der IBAN als Bankkontonummer. Der bargeldlose Zahlungsverkehr erfolgt ab heute vollständig nach den europaweit einheitlichen Zahlverfahren der Single Euro Payments Area (SEPA). Bei Überweisungen und Lastschriften gilt ausschließlich die internationale Bankkontonummer IBAN (International Bank Account Number), die Internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) ist nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Länder außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, zum Beispiel in die Türkei, anzugeben.

Die IBAN setzt sich in Deutschland aus bekannten Bestandteilen, die insgesamt 22 Zeichen umfassen, zusammen. Sie besteht aus einem internationalen Teil, dem zweistelligen Länderkennzeichen (in Deutschland "DE") und einer zweistelligen Prüfziffer, sowie den ehemaligen nationalen Komponenten, der bisherigen nationalen Kontonummer und Bankleitzahl. Die Prüfziffer dient dazu, eventuelle Zahlendreher zu erkennen, um Fehlüberweisungen zu verhindern, und schafft so noch mehr Sicherheit für die Bankkunden. Ihre IBAN finden Verbraucher beispielsweise auf ihrer girocard oder ihren Kontoauszügen. Wer eine Rechnung begleichen muss, entnimmt die IBAN der Rechnung oder dem Briefbogen des Vertragspartners. Findet man diese Angaben dort nicht, sollte man den Vertragspartner danach fragen.